Sonntag, 2. Juni 2013
Anreise nach Koutsouras
Kurze Info vorweg: Einfachheitshalber lasse ich bei diesem Blog die Gendergerechtesprache weg.


Hallo meine lieben Freunde und Interessierte daran, wie es mir so ergeht :)
Heute, in meinem ersten Blogeintrag, möchte ich euch von meinem Tag der Anreise nach Koutsouras berichten:
Nach dem ich am 31.Mai unglaublich früh aufstand und mit meinem Onkel zum Bahnhof gefahren bin, brachte mich der Zug zum Hamburger Flughafen.
Dort angekommen musste ich erst einmal, wie schon befürchtet, einige Dinge aus meinem überfüllten Koffer umpacken, in mein, eigentlich auch schon überfülltes, Handgepäck. Dazu solltet ihr wissen, dass meine Mama und ich schon den Abend davor, fleißig gewogen haben und ich mich schon da, von einigen Dingen trennen musste (Vor Allem meine Schwimmflossen zurück zu lassen, tat mir in der Seele weh).
Nach endlosem Warten hob mein Flieger ab und lieferte mich etwa 3 Stunden später auf dem Flughafen in Heraklion ab. Schon der erste Eindruck war phänomenal. Ich stieg aus dem Flieger und konnte aufs Meer blicken.
Nach dem ich dann meinen unbeschädigten und nicht geklauten Koffer ;) recht schnell zurück bekam, ließ mich der nette Herr des Mietwagenunternehmens etwas warten. Als ich dann schon etwas nervös wurde, tauchte der unglaublich gestresste Mann dann doch noch auf.
Kurz darauf konnte ich mit einem kleinen, orangen Fiat ab düsen.
Die Tankanzeige war im Minusbereich (wie mein neuer Chef mir zum Glück schon prophezeit hatte) und es ging erstmal zur Tankstelle. Dort kam sofort ein netter Tankstellenangestellter angesprungen und betankte freundlicherweise mein Auto. Da ich nicht wusste, wie man das so in Griechenland mit Trinkgeld macht, gab ich ihm 1 Euro und verabschiedete mich freundlich Richtung Tankstellenhäuschen. Der geduldige Mann rief mir irgendwas griechisches hinter her und wedelte mit einem Zettel in der Luft. Tja irgendwie habe ich dann doch noch verstanden, dass ich direkt bei diesem netten Mann bezahlen muss. Auf Grund seiner Seelenruhe schließe ich, dass ich nicht die erste Deutsche war, der das dort passiert ist. Zumindest rede ich mir das mal ein :)

Dann stand meiner 1 1/2 stündigen Fahrt nichts mehr im Wege.
Und ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Letzte Woche noch saß ich mit einer lieben Freundin im Kino bei Fast&Furious 6 und träumte davon, wie die zwei Hauptdarsteller am Anfang des Films, auch mal über so wunderschöne Küstenstraßen fahren zu können. Selten wurde mir ein Wunsch so schnell erfüllt. Ihr könnt es euch nicht vorstellen, es war wundervoll. Die meiste Zeit am Meer, auf wunderschönen Straßen. So schnell war ich noch nie verliebt...diese Insel ist traumhaft...schon jetzt.
Schnell fand ich dann auch heraus, dass die Kreten es trotz ihrer Gemütlichkeit, auf den Straßen teilweise doch recht eilig haben. Nach dem zweiten Auto hinter mir begriff ich, dass wenn mir jemand ganz nah auffährt, ich gefälligst auf dem Seitenstreifen zu fahren habe, bis dieser mich überholt hat. Diese Regel gilt auch in scharfen Kurven!

Und dann, als ich von einem Berg runter fuhr, sah ich es,:
Ein Kite.... Leute es gibt hier kitesurfende Menschen.... Meine Freude war von nun an vollkommen. Ich konnte nicht anders und hielt kurz an einem Parkplatz direkt am Meer an, tauchte meine Füße einen Moment in das erfrischende Meerwasser und bestaunte diesen wundervollen Ort.
Als ich meine Fahrt dann fortsetzte kam ich gegen 19.30/20.00 Uhr im Palm Beach Hotel an. Und auch das war perfekt.
Ich stellte das Auto vor der Tür ab und ging durch das Tor. Durch viele wundervolle Pflanzen, an den weißen Häusern vorbei, sah ich Palmen, eine schöne Terrasse mit geöffneten Sonnenschirmen und das Meer unter blauem Himmel. Ein Bild wie aus dem Film.

Mein neuer Chef stand zufällig hinter dem Tor und begrüßte mich freundlich. Nach dem er mir meine neuen lieben Kollegen vorgestellt hatte, durfte ich mein Zimmer beziehen. Es ist recht einfach aber absolut in Ordnung. Ich habe einen Balkon, leider nicht mit Meerblick aber dafür habe ich schöne Pflanzen vor dem Fenster. Ein paar Dinge muss ich mir hier wohl noch für mein Zimmer besorgen aber es ist schön. Auch eine Hausführung bekam ich. Es ist wie auf den Fotos und noch schöner, am allermeisten beeindruckt es mit seinem Außenbereich. Ich denke ich werde mich hier wirklich wohl fühlen. Nach einer kleinen Einweisung, gab es dann später noch etwas griechisches zu essen und dann durfte ich erstmal entspannen.
Wie es weiter geht....beim nächsten Mal....